SCHMERZEN IM BRUSTBEREICH

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Hilfe bei Schmerzen in der Brust

Schmerzen in der Brust müssen bezüglich ihrer Ursachen unterschieden werden in eher oberflächliche, strukturelle Schmerzen der Brustwand und solche, die von inneren Organen herrühren. Da innerhalb unseres Brustkorbs (Thorax) lebenswichtige Organe, wie z.B. das Herz liegen, sind Brustschmerzen in jedem Fall ernst zu nehmen, weil sie Notfälle darstellen können. 

Wird eine klare Diagnose gestellt, kann man möglicherweise einigen Problemen mit Hilfe von Übungen mit den Produkten von BLACKROLL® entgegenwirken.

Hier findest du sinnvolle Übungen mit den Produkten von BLACKROLL®

ORGANISCHE ERKRANKUNGEN

Von unserem Brustkorb geschützt, liegen in dessen Inneren eine Reihe lebenswichtiger Organe. Diese können entweder über harmlose Faszienspannungen und Nervenverbindungen, aber eben auch durch ernste Notfälle, Thoraxschmerzen mit  teilweise weiteren Symptomen, wie z.B. Atemnot, verursachen. Häufige Beispiele sind: 

Herz & Hauptschlagader
Herzinfarkt, Angina pectoris, Herzbeutel- und Herzmuskelentzündung,
Verletzung der Hauptschlagader, Bluthochdruckkrisen, Herzrhythmusstörungen.

Lunge & Atemwege
Lungenembolie, Pneumothorax, Lungenentzündung, Bronchitis, Luftröhrenentzündung.

Speiseröhre & Magen-Darm-Trakt
Speiseröhrenriss, Reflux-Krankheit, Hiatushernie, Gallenkolik, Roemheld-Komplex.

Die Ursache für einen Schmerz liegt aber nicht immer an dem Ort, an dem er auch empfunden wird. Der Schmerz kann von benachbarten Gebieten in den Thorax z. B. in die vordere Brustwand ausstrahlen.  Z.B. ist dies möglich bei:

  • Bandscheibenveränderungen (Protrusion, Prolaps)
  • Entzündungen der Nervenwurzeln (Radikulitis)
  • Blockaden und Entzündungen der Wirbelgelenke (Facettengelenke)
  • Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)
  • Skoliose
  • Wirbelbrüche
  • Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)

MYOFASZIALE SPANNUNGEN

Myofasziale Ursachen für Schmerzen im Oberkörper können verklebte Faszien und Muskelverspannungen (Muskelhartspann) sein. Folgen der verhärteten Muskulatur sind eine Unterversorgung des Gewebes und der Nerven. Stoffwechselabfallprodukte reichern sich aufgrund eines mangelnden Abtransports an. In der Muskulatur und den Faszien bilden sich dann schmerzhafte Druckpunkte, sogenannte Triggerpunkte oder Tender Points. Diese sind am häufigsten an den Sehnenansätzen zu finden, können aber auch am Muskelbauch auftreten.

Besonders häufig betroffen sind:

  • kleiner und großer Brustmuskel (M. pectoralis minor und major)
  • Treppenmuskeln (M. scaleni)
  • Kopfwendemuskel (M. sternocleidomastoideus)
  • Unterschlüsselbeinmuskel (M. subclavius)
  • Vorderer Sägemuskel (M. serratus anterior)
  • Zwischenrippenmuskeln (Mm. intercostales)
  • Gerade und schräge Bauchmuskeln (Mm. rectus, obliquus abdominis)
  • Zwerchfell (Diaphragma)

Jedoch können auch andere Bereiche der jeweiligen myofaszialen Kette beteiligt sein oder der Auslöser liegt in den jeweiligen Gegenspieler-Muskeln entlang der Wirbelsäule.

Des Weiteren führen myofasziale Spannungsungleichgewichte mit der Zeit zu Fehlstellungen des Skelettsystems. Durch frühzeitige, präventive Maßnahmen kann das größtenteils verhindert werden.

VERLETZUNGEN DES BRUSTKORBS

Blackroll® Standard

Rippenprellungen und Brüche von Rippen, Schlüsselbein und Brustbein sind meist Folge von Unfällen. Da der Brustkorb für die Atmung zuständig ist, sind gerade Niesen, Husten  oder Pressen der Atmung bei Verletzungen am Brustkorb häufig schmerzhaft. Besonders Rippenverletzungen ziehen sich teilweise gürtelförmig um den Brustkorb.

​ BLOCKIERUNGEN UND FEHLSTELLUNGEN DES BRUSTKORBS

Blackroll® Standard

Das Thorax-Skelett und die ihm zugehörigen Gelenke können Fehlstellungen und Blockierungen aufweisen. Diese sind oft druckempfindlich und schmerzhaft.

  • zwischen Rippen und Brustbein
  • zwischen Schlüsselbein und Brustbein
  • zwischen den Anteilen des Brustbeins selbst
  • zwischen Schlüsselbein und Schulterdach des Schulterblatts

EXPERTENMEINUNG

Experte Dr. rer. nat. Torsten Pfitzer:

"Bei Schmerzen im Brust(korb)bereich sollten zunächst immer organische Ursachen vom Arzt ausgeschlossen werden. Ist dies abgeklärt, kann mit therapeutischen Methoden der Bewegungsapparat entsprechend des Befundes, optimaler Weise ganzheitlich, behandelt werden."

BEST PRACTICE

Symptomatik: 

Ein 21-jähriger Student stellt sich bei Dr. rer. nat. Torsten Pfitzer vor mit seit zwei Wochen bestehenden, ziehenden Schmerzen im rechten Brustbereich. Gelegentlich strahlt der Schmerz auch nach außen in die vordere Schulter und den inneren Oberarm. Die allgemeinärztliche Untersuchung hat organische Ursachen ausgeschlossen und auch sonst keine Auffälligkeiten gefunden.  

Maßnahmen:  

Während der Anamnese fällt die lässige Haltung des jungen Patienten mit Rundrückenund nach vorne rotierten Schultern ins Auge. Die gründliche Untersuchung des Bewegungsapparats zeigt beidseitig einen verspannten und stark verkürzten, kleinen Brustmuskel (M. pectoralis minor), der für die Symptomatik verantwortlich ist. Während der folgenden Behandlungen werden die verhärteten Muskeln mittels Myofaszial-Kinematik und Triggerpunktbehandlung in ihrer Spannung reguliert.

Ergänzende Längenkraftübungen, damit die betroffenen Muskeln sich mit der Zeit wieder auf Länge umbauen und Ihre Funktion erfüllen können, werden mit dem Patienten durchgeführt und ihm zweimal täglich als Hausaufgabe ans Herz gelegt.

Dem  Patienten werden zusätzlich BLACKROLL® Übungen gezeigt (Brust, Nacken, ober er  Rücken), mit denen er regelmäßig seine Muskeln und Faszien selbst unterstützend  lockern kann.  Des Weiteren werden ihm entsprechende Tipps zur Haltungs- und  Bewegungsoptimierung gegeben.  

Verlauf:  

Nach zwei Behandlungen berichtet der Patient von einer ersten Besserung der Schmerzen. Er sagt ehrlicherweise, dass die Übungen noch nicht in seine tägliche Routine übergegangen sind. Jedoch achtet er immer mal wieder darauf, vor seiner Spielkonsole etwas aufrechter zu sitzen. Im Laufe der nächsten fünf Wochen und nach weiteren drei Behandlungen fühlt der Patient nur noch ab und an ein leichtes Spannungsgefühl in der Brust. 

Es ist merklich, dass er langsam auch ein Körpergefühl entwickelt und es wird ihm bewusst, dass er bisher überhaupt keinen Bezug zu seinem Körper hatte. Der Patient  ist nun motiviert, weiter an seiner Haltung zu arbeiten und kommt in größeren Abständen weiter zur Behandlung. Auch die Längenkraft- und BLACKROLL® Übungen machen ihm jetzt Spaß. 

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