FITNESS: STEPHANIE JANSSEN

Stephi Fit 1
Sportlerin: Stephanie Janßen
Jahrgang: 1986
Wohnort: Emden
Verein : Freizeitcenter Emden, Emder Laufgemeinschaft
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Der Start in eine ganz neue Welt

Schon eine ganze Weile treibe ich Sport. Mit dem einen Ziel vor Augen mein Gewicht zu reduzieren und ein wenig abzuspecken hat alles begonnen. Damals noch mit sehr geringer Motivation und wirklich verdammt wenig Ehrgeiz habe ich vor nunmehr 14 Jahren, bedingt durch einen Verkehrsunfall, der mich bei sportlichen Aktivitäten stark einschränkt, das erste Mal ein Fitnessstudio betreten. Damals mit dem Fokus auf Rehabilitation nach dem Unfall und Gewichtsreduzierung begann ich sporadisch an den Geräten zu trainieren und auf Rat meines Arztes mit dem Indoor Radfahren anzufangen, denn es sei gelenkschonender als andere Ausdauersportarten. Gesagt, getan. Zu Beginn konnte ich mich mit dem Kraftbereich einfach nicht anfreunden, umso mehr fand ich gefallen an den regelmäßig stattfindenden Spinningkursen. Über mehrere Jahre hinweg behielt ich diese Sportart bei, auch als ich bedingt durch das Studium umgezogen bin habe ich mir ein neues regionales Studio mit dem gleichen Kursangebot gesucht.

Zu dieser Zeit besuchte ich das Fitnessstudio ca. 2-3 Mal die Woche. Relativ schnell stellte sich heraus, dass allein der Sport nicht ausreichen würde meine Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen, vor allem auch nicht in diesem geringen Ausmaß von vielleicht 3 Stunden pro Woche.

Die Jahre vergingen. Insgesamt ca. 10 Jahre mit Höhen und Tiefen. Meist ohne Erfolge, eher mit Rückschlägen. Der bekannte Jo-Jo Effekt hat in der Zeit auch mich nicht verschont. Während dieser Zeit muss ich gestehen, habe ich mich mit dem Thema ‚Ernährung‘ nie so richtig befasst. Klar war mir bewusst, was gut für mich sein muss, welche Lebensmittel gesund sind und in welchen die miesen kleinen Wesen sitzen, die nachts meine Kleidung enger nähten. Dennoch blieb ein nachhaltiger Erfolg aus. Richtig motivierend ist es natürlich nicht, wenn man der Auffassung ist, genug Sport zu treiben, jedoch keine Veränderung feststellen zu können. Selbst, als ich die Einheiten auf 3-4 Mal die Woche erhöhte, merkte ich keine spürbare Veränderung. Und ihr könnt mir glauben, das führt nicht unbedingt dazu, weitermachen zu wollen. Ganz im Gegenteil.

Erstes Schlüsselerlebnis meiner heutigen Leidenschaft zum Sport, ich möchte es mittlerweile schon als Sucht bezeichnen, war eine Wette im Fitnessstudio mit meinem Trainer:

6 freie Dips, auf Deutsch auch Barrenstütz genannt und äußerst effektiv für den gerade bei uns Frauen bekannten ‚Winkearm‘, in einem halben Jahr. Stichtag war mein Geburtstag. Wo andere sich das neue Jahr als Ziel setzen, nutze ich scheinbar gerne meinen Geburtstag, denn diese Wette soll nicht die einzige Herausforderung gewesen sein, die ich an meinem Geburtstag erreichen möchte.

Das halbe Jahr verging wie im Flug. Schon während des Trainings merkte ich schnell mit einseitigen Isolationsübungen nur für den Trizeps ist es nicht getan. Auch die weitaus bedeutsameren großen Muskelgruppen müssen für diese Übung trainiert werden. So war der Stein für die nachfolgende Sucht zum Kraftsport gelegt. Aus einer kleinen Wette entstand eine große Liebe. Wo sonst nur die bösen und starken Jungs trainierten fand ich mich schnell im Bereich der Freigewichte wider. So aktiv ich im Fitnessstudio war, so inaktiv war ich bei dem Thema Ausdauersport. Die erste und auch erstmal einzige Erfahrung, die ich mit dem Laufen bei Laufveranstaltungen machen durfte war der Firmenlauf beim regionalen Matjesfest 2014. An dieser Stelle möchte ich um ehrlich zu sein nicht näher auf den Lauf eingehen, denn mit kaum Vorbereitungszeit und gerade einmal einem Lauf über 5 Kilometer im Vorfeld konnte es nur mies werden. Aber immerhin lag das Ergebnis bei um die 00:33:25.

Auch hier vergingen die Jahre. Nach weiteren drei Jahren mit mittlerweile intensiven Kraftsporteinheiten und aktiven Gewichtszu- und abnahmen stellte ich mir ernsthaft die Frage, wieso der Körperfettanteil einfach nicht weniger werden wollte?! Wo die meiner Auffassung nach gut trainierten Muskeln denn seien?!

Diese Gedanken gaben mir Anfang 2016 den Anstoß mich mit der Ernährung mehr zu befassen und mir ein weiteres Ziel zu setzen, dass ebenfalls an meinem Geburtstag enden sollte: 10 Kilogramm Gewichtsverlust innerhalb von 12 Wochen. LOW CARB war das Gesprächsthema Nummer 1 zu dem Zeitpunkt und in aller Munde. Keine Kohlenhydrate mehr essen? Keine Kartoffeln, keinen Reis, kein Brot und für mich mit Abstand am schlimmsten: KEINE NUDELN MEHR? Dennoch wollte ich diesen Trend ausprobieren und stellte sehr schnell fest, dass es mir nicht schwer fiel und blieb am Ball. Darüber hinaus erhöhte ich die Dosis des Ausdauersports. Bislang absolvierte ich lediglich 2-3 Laufeinheiten pro Monat über Distanzen von gerade einmal 5 km. Gewinnbringend war das natürlich nicht und einen nachhaltigen Effekt konnte ich auch nicht verbuchen. Somit fing ich im Mai 2016 an meine A… Backen zusammenzukneifen und die Distanzen nach und nach zu erhöhen. Aus 5 km wurden recht schnell 10 km. Die Kilometer wurden mehr und die Pfunde immer weniger. Durch diesen verbuchten Erfolg spornte es mich immer mehr an weitere Kilometer anzuhängen. Bereits nach drei Monaten und 10 Kilo leichter beschloss ich, ganz spontan und aus einer zufälligen Situation heraus, als mein Arbeitskollege neben mir im Büro erzählte, er würde im Oktober 2016 seinen ersten Halbmarathon laufen, mich für meinen ersten anzumelden. Gesagt, getan. So schnell konnte ich gar nicht gucken, da war die Anmeldung online schon ausgefüllt und abgeschickt. Sollte ich es am Ende doch bereuen? Habe ich mich vielleicht doch überschätzt? Jetzt gab es für mich kein Zurück mehr.

Also noch gut zwei Monate Zeit, bis es für mich an den Start gehen sollte. Die Vorbereitung darauf war eher planlos als alles andere. Jedoch war mein gestecktes Ziel auch nur das Ziel selbst. Ich habe mir bewusst keine Zeit gesetzt, denn unter Druck laufen ist nicht meins. Und mit gerade einmal einem Lauf über 18 km im Vorfeld ging ich am 23.10.2016 in Oldenburg an den Start.

Absolut zufrieden sowohl mit der Zeit, aber viel mehr mit meiner Leistung nach gerade einmal sechs Monaten bereits 21 Kilometer zu rocken, lief ich ins Ziel ein. Dort wartete bereits mein Freund oberstolz auf mich. Ich finishte mit einer Zeit von 02:21:07.

Rückblickend bin ich selbst immer wieder überwältigt und kann es selbst noch nicht so richtig fassen, was sich innerhalb der letzten Jahre getan hat.

Mittlerweile kann ich mir das Laufen auch nicht mehr wegdenken und schnüre meine Schuhe bei Wind und Wetter durchschnittlich 3 Mal die Woche für Läufe zwischen 8 – 20 Kilometern neben den 3-4 Einheiten im Fitnessstudio. Darüber hinaus besitze ich noch ein Rennrad und ein Mountainbike, die im Sommer gerne ausgeführt werden wollen.

Was bedeutet somit für mich Erfolg?

Erfolg wird bei vielen immer wieder in Zahlen ausgedrückt: 1 Minute pro Kilometer schneller hier, 1.000 Höhenmeter mehr da. Für mich ist das Erreichen eines gesteckten Ziels der Erfolg. Meine persönlichen Ziele sind Gesundheit, Vitalität und Zufriedenheit im Leben. Der Spaß am Sport steht für mich an erster Stelle. Sicherlich kommt es dabei vor, dass ich mir ebenfalls kleine Teilziele stecke, in denen ich versuche bestimmte Schwellenwerte zu überschreiten. Jedoch habe ich eins gelernt: unter Druck erreiche ich meine Ziele nicht.

Ob neben all den unterschiedlichen Sportarten noch Zeit für andere Dinge bleibt? Sicherlich. Denn auch ich gehe einem Vollzeitjob nach und auch meine Familie möchte mich das ein oder andere Mal noch zu Gesicht bekommen. Jedoch lässt sich der Sport auch hiermit sehr gut kombinieren, sodass die Urlaubsplanung auch oft unter Berücksichtigung sportlicher Aktivitäten gestaltet wird.

Stephi (2018)

LIEBLINSGPRODUKTE

BLACKROLL® PRO Faszienrolle

BLACKROLL® BALL 12 Faszienball

TYPISCHE BELASTUNGEN

Typische Belastungen sind primär die Rücken- und Beinmuskulatur. Insbesondere die Beine werden sowohl bei den Übungen im Kraftsport als auch bei langen intensiven Laufeinheiten besonders beansprucht. Bereits nach kürzester Zeit nach den ersten Läufen über 15 km merkte ich schnell ein kräftiges Ziehen im hinteren Oberschenkel. Nach einigen Arztbesuchen und der Rückmeldung es sei soweit alles in Ordnung hörte ich auf den Rat eines Freundes. Ich fing an zu rollen und es wurde direkt besser.

EFFETIVSTE ÜBUNG

Die für mich effektivste Übung mit der BLACKROLL® PRO ist die Verwendung der Rolle im Rückenbereich und an der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Bereits nach kürzester Zeit und etwas Disziplin sind Verspannungen passé und leidiges Ziehen und Zwicken ist nicht mehr spürbar.