SABRINA MOCKENHAUPT

Br 2018 07 Sabrina Mockenhaupt Mg 8899
Sportlerin: Sabrina Mockenhaupt

Laufen ist für mich, das Leben und die Natur noch intensiver spüren zu können und wird immer Teil meines Lebens bleiben. Bisher habe ich immer meine persönlichen Grenzen ausgelotet und so langsam freue mich auf die Zeit, wo ich das Laufen noch mehr geniessen kann und mich freue, dass man auch mit Ende 30 noch lange nicht zu alt ist, schnell zu laufen!

Mit 16 Jahren habe ich eigentlich recht spät mit der Leichtathletik begonnen, aber ich war direkt dann so schnell wie viele gleichaltrige Mädels und das zeigte mir, wie viel Talent in mir steckte und so blieb ich dabei. Aber da ich keine allgemeine leichtathletische Ausbildung hatte, blieb mir nur das, was ich am besten konnte „Laufen, Laufen, Laufen!“ Etwas Talent ist mir aber auch in die Wiege gelegt worden. Mein Vater hält mit 2:24:59 Minuten immer noch den Marathon-Familienrekord, der womöglich auch nicht mehr gebrochen wird J und meine Mutter ist immerhin auch als Späteinsteigerin noch 2:40:41 Über diese Distanz gelaufen.

Ich bin dann direkt zu dem Trainer meiner Eltern gekommen, was ein riesiger Glücksfall für mich war und mit Heinz „ Heiner“ Weber habe ich auch meine größten Erfolge gefeiert und meine schnellsten Zeiten gelaufen. Anfangs hatte er immer gedacht, ich könnte nur lange Distanzen ab 10Km laufen, aber er hat dann recht schnell erkannt, dass ich auch schnell bin und bin dann sogar mit 22 Jahren meine Bestzeit von 8:44 Minuten über 3000m gelaufen. Meine besten Zeiten sind aber 31:14 über 10000m, die ich bei den Olympischen Spielen in Peking gelaufen bin, womit ich den 13 Platz belegt habe. Mittlerweile ist es der 11Platz, da im Nachhinein zwei Mädels wegen Dopings gesperrt wurden. Dieses leidige Thema hat mich auch 2005 bei der Halleneuropameisterschaft

um den Moment gebracht, einmal auch international auf dem Podium stehen zu können. In einem ganz knappen Finale über 3000m wurde ich Vierte und ein Jahr später bekam ich dann die Bronze-Medaille per Post zugeschickt. Das sind für mich die großen Schattenseiten des Sports. Aber wo viel Licht ist, ist auch immer Schatten. Mein emotionalsten Rennen war 2013 der New York-Marathon, wo ich in 2:29:10 im einem Spitzenfeld einen überraschenden 7. Platz belegt habe. Das Rennen war Gänsehaut pur. Meine Bestzeit im Marathon ist 2:26:21, gelaufen im Regen 2010 beim Berlin Marathon und die Zeit ist nicht das, was ich eigentlich gekonnt hätte. Mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 1:08:45 müsste oder hätte man eigentlich schneller laufen müssen. Egal, wer weiss was noch kommt. Ich bin aber sehr stolz auf meine 45 „Deutschen Meistertitel“, was zeigt, wie lange ich in den vergangenen Jahren die deutsche Spitzenklasse dominiert habe. Den Erfolg weiss man aber leider erst richtig zu schätzen, wenn man auch erlebt hat, wenn es mal nicht so gut läuft. Erfolgreich ist man aber noch mehr, wenn man nicht aufgibt und sich wieder zurückkämpft.

Wenn ich mal nicht laufe, spiele ich gerne Golf, da dieser Sport das komplette Gegenteil zu meinem Sport ist. Dabei muss man vor allem viel Geduld und Ruhe mitbringen, alles Eigenschaften, die bei mir nicht so ausgeprägt sind. Aber es wird. Ich kann dabei total abschalten und geniesse nebenbei die Natur. Und zu guter Letzt, tanze ich für mein Leben gerne und höre gerne Musik und finde, wir sollten einfach alle mal mehr durchs Leben tanzen. In diesem Sinne #bemockivated und #keeprolling


LIEBLINGSPRODUKTE

BLACKROLL® BOOSTER

BLACKROLL® MINI FLOW

BLACKROLL® LOOP BAND

TYPISCHE BELASTUNGEN

Ganz klar ist meine Plantarfaszie immer ganz schön auf Spannung und das zieht bis in die Waden. Durchs lange Laufen wird aber auch der untere Rücken in Mitleidenschaft gezogen und die Hüfte muss viel ausgleichen und stabilisieren. Wenn die Hüfte nicht gut stabilisiert oder irgendwann müde wird, muss der untere Rücken ganz viel Zusatzarbeit leisten.

EFFEKTIVSTE ÜBUNG

Viele Läufer vergessen die Brustwirbelsäule. Diese sollte frei und beweglich sein. Vor dem Training behandle ich s mache ich mich vor dem Training mit dem Booster und dehne dann anschliessend die BWS auf. Und ganz klar mit am Wichtigsten sind unsere Füsse, die uns so viele Kilometer tragen. Die müssen gepflegt werden - daher bearbeite ich diese gerne mit der MINI FLOW. Nach dem Training ist es für mich ein Muss, neben dem Ausrollen mit dem BOOSTER, den unteren Rücken mit dem DUOBALL zu behandeln. Das sorgt für direkte Entspannung und Regeneration in dem sehr beanspruchten Bereich.